ÜBER MICH & MEINE MOTIVATION

DETLEF NAGEL 

…ist Vater zweier Töchter, sozial engagiert und in der Region fest verwurzelt. Der Umgang mit dem Tod ist für ihn genauso selbstverständlich & wichtig wie das Leben selbst.

1991 absolviert Detlef Nagel das Abitur am Klosterinternat St. Blasien, das unter der Leitung des Jesuitenordens steht. Eine für ihn prägende Zeit in ethischer, sozialer und christlicher Hinsicht.

Als jüngstes und drittes Kind eines niedergelassenen Internisten in Stuttgart erlebt er „live“ und unmittelbar die drei Schlaganfälle seines eigenen Vaters. Die Folge der anschließenden Halbseitenlähmung wirbelt schlagartig das gewohnte Familienleben durcheinander und bringt neue Herausforderungen mit sich, die es gemeinsam zu bewältigen gilt. So lernt er sehr früh und persönlich, was es bedeutet, direkte soziale Verantwortung zu übernehmen.

Nach dem Abitur besucht er eine private Hotelfachschule, die er mit der Note 1,0 abschließt. Es folgen die Berufsausbildung als Restaurantfachmann mit Zusatzqualifikation Koch am renommierten 5-Sterne Hotel „Am Schlossgarten“ in Stuttgart. Er kommt durch besondere Leistungen in das neu gegründete FHG-Förderprogramm der Spitzenhotellerie in Deutschland und erfährt von der Pike auf, was „Dienen“ und „Hands-On“ = „Anpacken“ bedeuten. Es folgen Grundwehrdienst und die Schichtführerposition im Offizierscasino der Garnisonsstadt Ulm.

Nach seinem Auslandssaufenthalt in London und Erfahrungen in der Konzernhotellerie studiert er an der Hochschule Heilbronn Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Hotelmanagement und internationales Management. Auch während des Studiums arbeitet er 4 Jahre lang abends und am Wochenende, als Page, Kellner, und als stellvertretender Leiter eines Café-/ Ladenbetriebes, spezialisiert auf BIO-Produkte. Aus Leidenschaft zur Dienstleistung, aber auch, um sich den langgehegten Traum vom Fliegen (Pilotenlizenz PPL-A) zu erfüllen, die er 2002 erwirbt. Seine Diplomarbeit schließt er mit 1.0 ab. Über 15 Jahre ist er aktives Mitglied im Frankfurter Verein für Luftfahrt von 1908 e.V..

Parallel zum Studium absolviert er 2001 die Aufnahme in das Traineeprogramm am internationalen Flughafen Frankfurt (Fraport AG) und wird 2002 als Senior Key Account Manager im Bereich Airport Retail übernommen. Hier prägt er maßgeblich und nachhaltig die Gründung und Entwicklung des Bereiches „Services“ (Banken, Geldechsel, Postdienstleistungen, Autovermieter etc.).

Nach 5 Jahren prägender Vertriebs-Erfahrung am Frankfurter Flughafen und mitten in der Familiengründung wechselt er als Abteilungsleiter zur Volkswagen-Tochter ŠKODA in die Deutschland-Zentrale nach Weiterstadt. Als leidenschaftlicher Autofan und passionierter Dienstleister verantwortet und prägt er knapp 10 Jahre den deutschlandweiten Kundenservice, das Beschwerdemanagement und stellt grundlegende Weichen für die Kundenzufriedenheit.

2017 folgt der Einstieg bei Europas führendem Athleisure-/Outdoor-/Streetwear- Onlineversandhandel Stylefile. Hier zeichnet er sich für den Aufbau und die Professionalisierung des Customer-Services als Abteilungsleiter verantwortlich, ist für 35 Mitarbeiter aus 6 Ländern zuständig und bringt seine Erfahrungen aus der Konzernhotellerie und der Automobilindustrie mit ein.

Nach Gründung und Führung eines Unternehmens, der HADENA Haushaltsdienste GmbH, das sich der Unterstützung von Pflegebedürftigen widmet und essentielle Entlastungsleistungen für den Alltag nach §45 SGB XI in der Region anbietet, wechselt er erneut seine berufliche Ausrichtung und entscheidet sich bewusst dafür, die öffentliche Verwaltung mit seiner Expertise zu unterstützen.

Heute ist er in der Region im Stab des Bürgermeisters einer florierenden Kommune für die Wirtschaftsförderung verantwortlich.

 

MEINE MOTIVATION

Warum bin ich zertifizierter Trauerredner geworden?

Kurz gesagt: Weil es mir um den Mensch geht. Sein Wirken, seine Persönlichkeit, die Erinnerungen die er erschaffen hat. Seinen „Stempel“, den er den Hinterbliebenen aufgedrückt hat.

Aus eigener Erfahrung habe ich so viele schlechte, unpersönliche, unwürdige Trauerfeiern erlebt. Ob kirchlich oder privat geprägt, spielt dabei keine Rolle.

Irgendwann denkt jeder Mensch, auch ich: Wie will ich denn gehen? Was soll über mich gesagt werden? Was, und was nicht? Welche „Duftmarken“ möchte ich setzen? Oder eben auch gerade nicht. Wem möchte ich verzeihen? Was habe ich an Erinnerungen geschaffen, wie wird über mich die nächsten Jahre gesprochen, geurteilt?

Was bleibt, ist immer die Erinnerung. Auch bei mir. Die Erinnerungen und Anekdoten meiner Kinder, die kuriosen Geschichten meiner Eltern, Geschwister.

Und ob wir wollen oder nicht, prägt uns das ein ganzes Leben und wir geben alles weiter. Das ist der Sinn und Zweck.

Als meine geliebte Mutter starb, dachte ich: „DAS MACHST DU ANDERS!“

Und bis heute ist sie in unserer Erinnerung…

„Der Tod ist nicht der Abbruch eines Lebens, sondern seine Abrundung.“

Karen Blixen

 

Warum ich zertifizierter Trauerredner geworden bin:

Kurz gesagt: Weil es mir um den Mensch geht. Sein Wirken, seine Persönlichkeit, die Erinnerungen die er erschaffen hat. Seinen „Stempel“, den er den Hinterbliebenen aufgedrückt hat.

Aus eigener Erfahrung habe ich so viele schlechte, unpersönliche, unwürdige Trauerfeiern erlebt. Ob kirchlich oder privat geprägt, spielt dabei keine Rolle.

Irgendwann denkt jeder Mensch, auch ich: Wie will ich denn gehen? Was soll über mich gesagt werden? Was, und was nicht? Welche „Duftmarken“ möchte ich setzen? Oder eben auch gerade nicht. Wem möchte ich verzeihen? Was habe ich an Erinnerungen geschaffen, wie wird über mich die nächsten Jahre gesprochen, geurteilt?

Was bleibt, ist immer die Erinnerung. Auch bei mir. Die Erinnerungen und Anekdoten meiner Kinder, die kuriosen Geschichten meiner Eltern, Geschwister.

Und ob wir wollen oder nicht, prägt uns das ein ganzes Leben und wir geben alles weiter. Das ist der Sinn und Zweck.

Als meine geliebte Mutter starb, dachte ich: „DAS MACHST DU ANDERS!“

Und bis heute ist sie in unserer Erinnerung.

„Der Tod ist nicht der Abbruch eines Lebens, sondern seine Abrundung.“

Karen Blixen